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Wie die Presse reagiert, wenn man sie mit ihrer falschen Berichterstattung konfrontiert, will ich Ihnen exemplarisch an dem ARD-Politmagazin "Panorama" zeigen. 

In der Sendung vom 22.02.2007 wurde der Öffentlichkeit unter anderem ein Spiel präsentiert, dessen Ziel es sei so viele Frauen wie möglich zu vergewaltigen. So ein Spiel existiert natürlich nicht. Auch wurde ein Spieler gezeigt, der sich scheinbar darüber freut, dass er mehrere Schüsse auf einen bereits toten Gegenspieler abgibt. Tatsächlich hatte er über einen Scherz gelacht und die "Leichenschändung", die nicht von ihm durchgeführt wurde, wurde einfach davor geschnitten. Diese beiden Punkte sind nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was sich Panorama geleistet hat.

Ich war, wie viele andere auch, in dem Glauben, dass die ARD zumindest halbwegs objektiv berichten würde und war über die Qualität der Sendung bestürzt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber noch die Hoffnung, dass der Rundfunkrat einschreiten und vielleicht sogar eine Richtigstellung erwirken könne.

Dessen Stellungnahme zu dem Thema war folgende:

"Nach Diskussion aller Argumente weist der Rundfunkrat Ihre Beschwerde und die darin enthaltenen Vorwürfe gegen die Panorama-Redaktion zurück und weist auf das Schreiben des Intendanten vom 21. März 2007 hin. Ein Verstoß gegen den NDR Staatsvertrag, die ARD oder die NDR Leitlinien liegt nicht vor."

Noch erschreckender, als das der Rundfunkrat an diesem journalistischen Amoklauf keinen Makel finden konnte ist für mich die Bezugnahme auf die Stellungnahme des Intendanten. Denn dieser antwortete auf den Vorwurf der Manipulation lakonisch:

"Diese „Freude“ [...] wurde [...] zwischen Spielszenen eingeschnitten, wie es [...] durchaus üblich ist."

Wenn jemand den Bericht an sich nicht skandalös fand dürfte, meiner Meinung nach, zumindest die Reaktion es sein. Mehr dazu hier.

 

Quelle: http://stigma-videospiele.de


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