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Der Begriff "Killerspiel" ist ein medialer Kunstbegriff, und keine Bezeichnung für ein Spiel (-genre). Da er oftmals von Unkundigen verwendet wird, ist sein Inhalt gänzlich unbestimmt. Meines Wissens wurde dieser Begriff ursprünglich nicht für virtuelle, sondern nur für reale "Killerspiele" verwendet. Spiele, in denen sich Erwachsene mit Farbkugeln oder Laserpunkten abschießen, wurden unter diesem Wort zusammengefasst. Konsequenterweise würden auch Wasserpistolen und Wasserbomben, genau wie eine Schneeballschlacht und Völkerball, unter den Begriff "Killerspiel" fallen müssen. Erst in jüngster Zeit wurden auch "virtuelle Schneeballschlachten" als "Killerspiele" bezeichnet. Was jetzt aber warum (k) ein Killerspiel ist, weiß eigentlich niemand.
Daher zeugt die Verwendung dieses Begriffs grundsätzlich von Unwissenheit. Des Weiteren stellt sein Gebrauch den Versuch dar diese Spiele und deren Nutzer zu stigmatisieren, so dass diese, in völliger Unkenntnis des Inhaltes, pauschal verurteilt werden.

Beispiel 

Die um den Begriff "Killerspiel" herrschende Konfusion lässt sich anhand eines sehr jungen Beispieles schildern. Auf der Frühjahrskonferenz der Innenminister der Länder wurde ein Beschluss gefasst:

"Dieser sieht vor, dass eine erforderliche Verschärfungen des Jugendschutzes und ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot virtueller Killerspiele umzusetzen ist."

Ich war so frei nachzufragen, was nach der Auffassung der Herren Minister denn ein Killerspiel sei. Die Antwort ist ebenso erschreckend wie witzig:

"Ein Ergebnis liegt noch nicht vor."

Es wurde somit, trotz fehlender Kompetenz, beschlossen, dass "virtuelle Killerspiele" verboten werden müssen, ohne zu Wissen, was ein Killerspiel ist.

Etymologie

1993 - Die Seite "Killer-Spiele.info" hat durch Recherchen diese Verwendung des Begriffs "Killerspieles" ermitteln können, für
          Paintball.

1997 - Die Nachrichtenagentur "dpa" verwendet den Begriff "Killer-Spiel". Jedoch noch ausschließlich in Bezug auf Geländespiele.

1999 - Günther Beckstein verwendet nach Bad Reichenhall den Begriff "Killerspiel" im Zusammenhang mit Videospielen.

2005 - In dem Koalitionsvertrag der Regierung Merkel wird das Verbot von Killerspielen als Ziel festgeschrieben, was gemeint ist
          ist unklar.

2007 - Bayern startet eine Initiative zum Verbot von virtuellen und realen Killerspielen.

 

Quelle: http://stigma-videospiele.de


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